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Sommerlager


Termine

Beginn: 31.07.2017 | 10:00

Ende: 12.08.2017 | 14:00

Anmeldeschluss: 30.06.2017

Elterninfo: 23.07.2017 | 17:00

Diaabend: 17.09.2017 | 18:00

Pfingstlager


Termine

Beginn: 11.06.2017 | 12:00

Ende: 17.06.2017 | 12:00

Anmeldeschluss: 15.05.2017

Diaabend: k.A.

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Partner von Freizeit- und Fahrtenbedarf

Home | Sommerlager

Das Sommerlager findet nun seit über 20 Jahren auf der Leinegg statt. Aus den anfänglichen reinen Jungenlagern mit ca. 20 Kindern entwickelte sich ab 1990 ein gemischtes Lager mit ca. 70 Kindern und ca. 30 Betreuern. Die Kinder werden in 7 Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe besteht aus 10 Kindern, in der Regel fünf Jungs und fünf Mädchen. Sie schlafen in zwei Zelten mit ihrem/ihrer jeweiligen Gruppenleiter/in. Die Gruppenleiter/innen sind für die Kinder die direkten Ansprechpartner und helfen in jeder Situation weiter. Natürlich sind auch alle anderen Betreuer für Fragen da.

Lagerplatz

Auf dem Lagerplatz spielt sich der Großteil des Lagerlebens ab. Kreisförmig um die Fahne angeordnet stehen die vierzehn Gruppenzelte, das Bastelzelt, ein Sanitätszelt, das Küchenzelt, verschiedende Leiterzelte und die beiden Jurten. Das ganze Lager versammelt sich regelmäßig mehrmals am Tag im Lagerkreis, zum Beispiel vor dem Essen. Außerdem ist hier genug Platz um Frisbee zu spielen, bei schönem Wetter ein Volleyballfeld aufzubauen oder sich einfach nur in die Sonne zu legen. Die Wiese, auf der sich der Lagerplatz befindet, wird uns jedes Jahr von Bauer Bächle aus Nöggenschwiel zur Verfügung gestellt.

Die Jurten

Neben den 14 Gruppenzelten (Gerüstzelte und Spitzzelte) findet man auf dem Lagerplatz noch andere Zelte. Da gibt es noch die "Herbergen" der Lagerleitung und des Küchenteams, und, am auffälligsten, die zwei schwarzen Jurten. In der großen, doppelstöckigen Jurte, "haust" der TÜD, nebst allerlei technischem Gerät wie z.B. Motorsägen, Schaufeln usw. Als Treffpunkt nur für die Leiter, sowohl tagsüber als auch zum gemütlichen Lagerfeuerabend, ist die kleinere Jurte gedacht. In der Mitte dieses Zeltes befindet sich eine Öffnung, damit der Rauch des Feuers abziehen kann.

Sänitäts- und Bastelzelt

Außderdem gibt es natürlich noch ein Krankenzelt, in dem der große Notfallkoffer und zwei Betten stehen. So sind wir im Falle einer Erkrankung oder kleineren Verletzung bestens gerüstet. Oft muss aber nur ein kleines Pflaster aufgetragen oder gut zugesprochen werden, dann heilen die Wunden gleich viel besser. Links daneben steht das Bastelzelt, das für die Kinder viel Bastelmaterial und Sportgeräte bereit hält, sodass es auch in der programmfreien Zeit sicher nicht zu Langeweile kommt. Um die Sportgeräte auch nutzen zu können, gibt es natürlich auch ein Fußballfeld, ein gelegentlich gespanntes Volleyballnetz und eine Tischtennisplatte.

Küchenzelt und Esstische

Eines der wichtigsten Zelte ist natürlich das Küchenzelt. Hier wird geschält, geschnippelt, gebruzzelt und gekocht. Bei 100 hungrigen Mäulern kommt an Nahrungsmitteln schon einiges zusammen. Gekocht wird mit 3 Gaskochern. Strom wird von der "Ruine" ins Küchenzelt gelegt, und Trink- bzw. Kochwasser wird aus einer Quelle durch eine Entkeimungsanlage in die Mampfzentrale gepumpt, Brauchwasser zum Abspülen kommt aus dem Bach. Wenn das Essen dann einmal fertig ist, kommt es zur Essensausgabe, wo es an die Kinder gruppenweise verteilt und an den selbstgezimmerten Tischen verzehrt wird.

Feuerstelle

Natürlich gehört am Abend auch ein richtiges Lagerfeuer dazu, um gute Stimmung und Laune zu verbreiten, weshalb wir eine eigens hergerichtete Feuerstelle nutzen, um diese Lagerfeuer abzuhalten. Es wird gesungen, gelacht und natürlich kommt auch ein Marshmello-Freund nicht zu kurz. Das Lagerfeuer zu entzünden ist übrigens eine der sieben Lagerdienste und wird deshalb täglich von einer anderen Gruppe bewältigt. Unter der Aufsicht des Gruppenleiters kann natürlich nichts passieren und das Lagerfeuer brennt nach ca. einer halben Stunde.

Fußballfeld

Zwischen Ruine und Bach befindet sich das Fußballfeld. Zwar kommt man hier nicht in den Genuss feinsten englischen Rasens, doch an Spaß und Spannnung mangelt es fast nie. Ganz besonders, wenn jedes Jahr das große Leinegg-Derby steigt: FC Grulei gegen TÜD United, ein stets hart umkämpftes und prestigeträchtiges Duell. Und wer kein Fußballfreund ist, kommt vielleicht bei einer Partie Frisbee auf seine Kosten.

Ruine

Ein weiterer zentraler Bestandteil der Leinegg ist die sogenannte Ruine, die ihren Namen der Tatsache verdankt, dass sie die Überreste eines in den 70er Jahren abgebrannten Bauernhofes darstellt. In den verbliebenen Grundmauern befinden sich unter anderem die sanitären Anlagen. Außerdem öffnet hier täglich der Saftladen seine Türen, um verschiedene Getränke zum Selbstkostenpreis anzubieten. Die Ruine wurde durch den Bau eines Dachaufbaus im Jahr 2008 erheblich aufgewertet. Dieser entstand unter tatkräftiger Mithilfe vieler freiwilliger Helfer und der Finanzierung durch die Pfarrgemeinde. Der Dachaufbau bietet großzügigen Stauraum sowie bei Regen die Möglichkeit, ein "Schlecht-Wetter-Programm" anzubieten.

Bach

Zu guter Letzt soll hier noch der Bach vorgestellt werden. Es handelt sich um die Schwarza, die vom Schluchsee durch das Schwarzatal an der Leinegg vorbei fließt. Dabei bietet sie uns die Gelegenheit zum Waschen und Zähneputzen, natürlich mit biologisch verträglicher Seife und Zahnpasta. Hierzu wird jedes Jahr vor dem Lager die sogenannte "Badewanne" angestaut, ein kleines, etwa hüfttiefes Becken. Es erfordert manchmal etwas Überwindung, bevor man sich in das kalte Wasser wagt, doch an heißen Sommertagen kann man sich hier wunderbar erfrischen. Im Bach findet auch jedes Jahr die Taufe für Leinegg-Neulinge statt, die dadurch zu "echten Leineggern" werden.