Die Lagerstruktur - Sommerlager

Ein kurzer Einblick in den Aufbau, Organisation und Ablauf des Lagers...

 

Das Sommerlager findet nun seit über 20 Jahren auf der Leinegg statt.Lagerstruktur - Gruppe

Aus den anfänglichen reinen Jungenlagern mit ca. 20 Kindern entwickelte sich ein gemischtes Lager (ab 1990) mit ca. 70 Kindern und ca. 30 Betreuern.

Die Kinder werden in 7 Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe besteht aus 11-12 Kindern, in der Regel sechs Jungs und fünf Mädchen oder sechs Jungs und sechs Mädchen. Sie schlafen in zwei Zelten mit ihrem/ihrer jeweiligen Gruppenleiter/in.

 

 

Neben den 14 Gruppenzelten (Gerüstzelte und Spitzzelte) findet man auf dem Lagerplatz noch andereJurten Zelte. Da gibt es noch die "Herbergen" der Lagerleitung und des Küchenteams, und, am auffälligsten, die zwei schwarzen Jurten. In der großen, doppelstöckigen Jurte, "haust" der TÜD, nebst allerlei technischem Gerät wie z.B. Motorsägen, Schaufeln usw. Als Treffpunkt nur für die Leiter, sowohl tagsüber als auch zum gemütlichen Lagerfeuerabend, ist die kleinere Jurte gedacht. In der SanizeltMitte dieses Zeltes befindet sich eine Öffnung, damit der Rauch des Feuers abziehen kann. Nicht zu vergessen: Das Sanizelt, wo die große Sanitätskiste untergebracht ist.

 

 

 

KücheEines der wichtigsten Zelte ist natürlich das Küchenzelt. Hier wird geschält, geschnippelt, gebruzzelt und gekocht. Bei 100 hungrigen Mäulern kommt an Nahrungsmitteln schon einiges zusammen. Gekocht wird mit 3 Gaskochern. Strom wird von der "Ruine" ins Küchenzelt gelegt, und Trink- bzw. Kochwasser wird aus einer Quelle durch eine Entkeimungsanlage in die Mampfzentrale Tischegepumpt, Brauchwasser zum Abspülen kommt aus dem Bach. Wenn das Essen dann einmal fertig ist, kommt es zur Essensausgabe, wo es an die Kinder gruppenweise verteilt und an den selbstgezimmerten Tischen verzehrt wird.

 

 

Feuerstelle

Natürlich gehört am Abend auch ein richtiges Lagerfeuer dazu, um gute Stimmung und Laune zu verbreiten, weshalb wir eine eigens hergerichtete Feuerstelle nutzen, um diese Lagerfeuer abzuhalten. Es wird gesungen, gelacht und natürlich kommt auch ein Marshmello-Freund nicht zu kurz.

 

 

 

Wie es sich für ein anständiges Zeltlager gehört, sind alle Zelte rings um einen Fahnenmast angeordnet. Unsere Fahne, aus den Rheinfelder Farben und dem Pax-Christi Zeichen zusammengenäht, ist das Ziel zahlreicher Überfälle. Verwandte, Freunde und Ehemalige des Leiterteams versuchen in der Nacht, sich an die Fahne anzuschleichen und diese zu klauen, um sie am morgen gegen Naturalien einzutauschen. Um das zu verhindern, haben wir die ganze Nacht durch eine Leiternachtwache auf dem Lagerplatz, welche alle zwei Stunden wechselt. Gleichzeitig laufen Kinder einer Gruppe (immer zu zweit) um die Zelte, ausgerüstet mit Trillerpfeifen, um mögliche Überfaller früh zu enttarnen. Die Kindernachtwache ist freiwillig, aber natürlich ein Erlebnis und eine absolute Ehrensache für die meisten Kinder.

 

LagerDie Nachtwache gehört neben Küchendienst, Kloputzen, Lagerfeuer richten, Bastelzelt aufräumen und dem Tischgebet zu den Lagerdiensten. Diese wechseln jeden Tag zwischen den Gruppen, so dass jede Gruppe jeden Dienst zwei mal macht. Natürlich ist auch ein freier Tag dabei, der freudig erwartet wird. Das tägliche Programm wechselt zwischen Geländespielen (natürlich getreu dem Motto), Workshops, Bastel- und Sport-AGs. Es unterteilt sich in ein Morgen- und ein Nachmittagsprogramm. Den Kindern bleibt auch noch genügend Freiraum, um die ideale Lage mitten im Wald, an einem Bach, fernab jeder befahrenen Strasse ausnutzen und  die Natur zu erleben zu können.